Nachhaltigkeit 


Der Begriff Nachhaltigkeit bedeutet, dass eine Wirkung längere Zeit anhält. Geprägt wurde die Nachhaltigkeit durch das forstwirtschaftliche Denken, damit trotz hohem Holzbedarf für die Bergwerke eine fortlaufende Nutzung sichergestellt ist. Bedeutet, die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder verhindert das vollständige Abholzen und garantiert Regeneration.


In der Zeit vor der Industrialisierung waren die meisten Auswirkungen nachhaltiger, unbewusst oder bewusst. Die Menschen waren zum Beispiel unmittelbar auf bestimmte Gebiete zur Nahrungsproduktion und für Wohnraum beschränkt. Dadurch war das Interesse hoch, das dortige Ökosystem zu pflegen. 
Doch noch heute können wir dazu beitragen, das Okösystem zum Wohl künftiger Generationen lebenswert zu erhalten. Es ist absolut wichtig zu verstehen, dass dazu viele Maßnahmen erforderlich sind. 

Neben ökologischen Faktoren wie die Reduktion des CO2-Ausstoßes, die Energieeinsparung und der Erhalt natürlicher Ressourcen sind auch die sozialen Aspekte wie die Einhaltung sozialer Standards in der Produktion und der faire Handel wichtig. Auch ökonomische Faktoren gilt es zu beachten. Dazu zählen Effizienz, Zweckmäßigkeit, Lebenszyklus und Regionalität eines Produktes.


Wir können uns jeden Tag entscheiden, wie nachhaltig wir agieren. Jeder von uns kann durch sein Handeln etwas dazu beitragen. Hier eine paar nützliche Ansätze:


Einkauf

  • Verpackungsarme Produkte wählen und diese später in unseren Bienenwachstüchern aufbewahren
  • Langlebige Artikel kaufen
  • Wiederverwendbare Taschen aus Stoff oder Papier statt Plastiksackerln, zum Beispiel unsere Bienenwachsbeutel
  • Einkauf von gebrauchten Waren: z.B. in Second-Hand Läden, bei eBay Kleinanzeigen und bei Tauschbörsen (Kleidertauschbörsen z.B.)
  • Bei Haushaltsgeräten immer die höchste Energieeffizienzklasse wählen
  • Entscheidung für Ökotextilien aus fairem Handel (wie bei unseren Bienenwachsprodukten)
  • Kauf von ökologischen Reinigungsmitteln (Tipp: https://www.twentyless.de/)
  • Verzicht auf unnötige Produkte wie WC-Beckensteine, Duftsprays oder aggressive Spezialreinigungsmittel 


Ernährung

  • Saisonale Produkte aus der Region wählen. Dabei auch den sozialen Aspekt nicht unterschätzen, dass ihr euren Local Hero z.B. Landwirte aus der Gegend, unterstützt
  • Bioprodukten den Vorzug geben
  • Lebensmittel mit dem Fairtrade Gütesiegel kaufen
  • Fleischlose Tage einführen oder sogar ganz auf Vegetarisch/Vegan umsteigen. Tut auch der Gesundheit sehr gut.


Abfall und Entsorgung

  • Abfälle wo immer möglich vermeiden
  • Müll richtig trennen
  • Lebensmittel im Müll vermeiden durch bewusstes Einkaufen, richtige Lagerung und gute Planung. Unverpackt-Läden können hier sehr helfen.
  • Reste zu schmackhaften, kreativen Gerichten verkochen. 
  • Mehrweg statt Einweg reduziert das Abfallvolumen. Gerade im Bereich Getränke. Außerdem gelangt so weniger Mikroplastik in euch und eure Umwelt.
  • Ökologische Getränke bevorzugen (Leitungswasser, biologische, regionale Obst- und Gemüsesäfte, Tees etc.)

 

Energie

  • Energie sparen durch Wärmedämmung und Sanierung
  • Niedrige Waschtemperaturen bei Geschirrspüler und Waschmaschine wählen
  • Stromfresser identifizieren und abschalten
  • Stand-By-Betrieb vermeiden
  • Wenn Heizung notwendig, dann dauerhaft auf 3 stellen, damit die Wärme beständig bleibt
  • Zur kalten Jahreszeit besser Stoßweise lüften, anstatt de Fenster stundenlang geöffnet zu lassen.

 

Mobilität

  • Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen
  • Wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen
  • Fahrgemeinschaften bilden
  • Spritsparend Auto fahren
  • Autos mit geringem Treibstoffverbrauch oder alternativen Antrieben kaufen
  • Klimafreundlich in den Urlaub, d.h. Flugreisen und Kreuzfahrten weitgehend vermeiden

 

 

Natur und Garten

  • Eigenkompostierung
  • Biologische Düngemittel verwenden, z.B. Brennesseljauche, super einfach herzustellen 
  • Keine Pestizide einsetzen
  • Je mehr natürlich belassene Pflanzen desto mehr Nützlinge

 

 

Arbeitsplatz

  • Laptop statt Stand-PC, da deutlich geringerer Stromverbrauch
  • Stand-By-Betrieb vermeiden
  • Papier sparen: Wenn überhaupt notwendig, dann doppelseitig ausdrucken. Viele Unternehmen haben bereits Hinweise in ihren Signaturen, dass die E-Mails nach Möglichkeit gar nicht erst ausgedruckt werden sollen.
  • Recycling-Papier verwenden
  • Ausdrucke in Schwarz-Weiß anstatt in Farbe
  • Pflanzen im Büro erhöhen das Wohlbefinden und fördern die Konzentration. Die Luft wird nebenbei ebenfalls gefiltert.


Es ist die Herausforderung für die Zukunft, bestehende Einkaufs-, Konsum- und Produktionsmuster so zu verändern, dass auch für zukünftige Generationen ein menschenwürdiges Leben möglich ist und gleichzeitig unsere Lebensqualität und Lebensfreude steigt.


Nachhaltigkeit ist in vielen Familien bereits Thema. Es wird in der Schule behandelt und kritische Fragen werden von den Kindern gestellt. Tipps zur Nachhaltigkeit in der Schwangerschaft oder mit einem Kleinkind, erhaltet ihr auch bei https://aprilbaby.de/




 
 
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